Ein 120. Geburtstag der in Erinnerung bleibt
Der Aussteller-Mix hätte nicht vielfältiger sein können. Bei den Organisationen ging es vom Aecherli- und Dorfmuseum über die Badi Reiden, bis zur Luzerner Polizei und Spitex. Ein Grossteil der rund 40 Aussteller waren natürlich Vereinsmitglieder. Die Unternehmen präsentierten sich, ihre Dienstleistungen sowie Produkte und nahmen sich Zeit für die Besucher. Der Zusammenhalt im Verein ist gross und darauf wird Wert gelegt. Da liegt es nahe, dass sich Firmen zusammenschlossen, gemeinsam einen Stand aufbauten und das Publikum mit Getränken, Leckereien und Geschenken verwöhnten.
Das Organisationskomitee, unter der Leitung von Carole Nick, scheute keine Mühen und liess extra die Hauptstrasse sperren. Das gab viel Freiraum für die Stände und Attraktionen, wie etwa den Veloparcours oder ein Bagger-Geschicklichkeitsspiel. Auch die rote Bimmelbahn, welche durchs Dorf zirkulierte, hatte dadurch genügend Platz. Alles in allem war es ein genialer Treffpunkt für Gross und Klein. Dies, obwohl unzählige Anlässe an diesem Wochenende in Reiden selber und in der Umgebung stattfanden. Beim Organisationskomitee gab es deshalb einen Moment, wo man zögerte und andere Daten in Betracht zog. Jedoch nur kurz und dann entschied man sich für die Variante «Vollgas». Ein guter Entscheid, wie die hohen Besucherzahlen und die zufriedenen Gesichter am Anlass zeigten.
Neue Untergruppe?
Was in Reiden besonders ist: Der Gewerbeverein hat verschiedene Untergruppen, wie zum Beispiel Nachhaltig Reiden, bekannt durch den Eichhörnliweg oder die Ladengruppe, welche diesen Anlass organsiert hat. Nun hat die Gewerbevereinspräsidentin Marietta Vogel am Samstag bereits eine neue Idee in die Runde geworfen. Wer sie kennt, weiss dass es nicht mehr lange geht, bis die erste Reider «Gwerbler»-Bike-Gruppe über die Hügel des Wiggertals fährt und in einer Gartenwirtschaft den Tag ausklingen lässt.